Metall-Kolloide

Als Kolloide werden Teilchen oder Tröpfchen bezeichnet, die in Feststoff, Gas oder Flüssigkeit fein verteilt sind.
Die Größe der einzelnen Teilchen liegt typischerweise im Nanometer- oder Mikrometer-Bereich. Sind sie beweglich in einem flüssigen Dispersionsmedium.
Beispiele für Kolloide sind z.B.:

Schwarze Diamanten (Feststoff in Feststoff)
Milchquarze (Flüssigkeit in Feststoff)
Bimssteine (Gas in Feststoff)
Milch (Flüssigkeit in Flüssigkeit)
Tabakrauch (Feststoff in Gas).

Ein Kolloid ist etwa 2000mal kleiner als die kleinste Bakterie und hat einen Durchmesser von 0,126 nm.
Das sind ca. 15 Goldatome in einem Kolloid. Ein rotes Blutkörperchen dagegen hat eine Größe von 7,500 nm und ist ca. 60.000mal größer als ein Kolloid.

Metallkolloide (Feststoff in Flüssigkeit) werden durch Elektrolyse (Strom) gewonnen. Dabei werden Metallteilchen an das destillierte Wasser abgegeben - diese Teilchen bestehen aus wenigen Atomen und sind alle elektrisch positiv geladen. Deshalb stoßen sie sich gegenseitig ab und verbinden sich nicht mit dem Lösungsmittel, setzen sich nicht am Boden ab, bilden keine Klümpchen, sondern bleiben so im destillierten Wasser in der Schwebe.

Nachweisen kann man diese Teilchen z.B. mit einem Licht vom Laserpointer ? in einem vollkommen dunklen Raum reflektieren die Metallteilchen das Licht in der Flüssigkeit.

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